Deutsch - Englisch - Spanisch - Ungarisch
 

Aloisia Lex (Mutter Lex)

Aloisia Lex, Tochter des Bauern Klettner von Eisenberg, wurde am 19. Juni 1907 in Eisenberg geboren. Mutter Lex erlebte bis zu Ihrem Heimgang am 28. Dezember 1984 viele Schauungen, Zeichen und Offenbarungen des Herrn Jesus Christus und der Jungfrau und Gottesmutter Maria. Die ihr aufgetragenen Botschaften hat sie niedergeschrieben und im Gehorsam dem Bischof weitergegeben. Mutter Lex war eine grosse Dulderin, eine sühnende Seele. Echte Sühne besteht im geduldigen Annehmen des Kreuzes, das der Herr uns schickt. Darin ist Mutter Lex uns ein grosses Vorbild geworden. Rufen wir Mutter Aloisia Lex als Fürbitterin im Himmel an.


„Wenn ich einmal gestorben bin, kann ich viel mehr für euch tun, wenn ihr mich dann noch bittet und nicht vergesst.“ Worte von Mutter Lex selig

Eckdaten aus dem Leben der Mutter Lex

19. Juni 1907
Geburt der Aloisia
21. Juni 1907
Taufe am Tag des heiligen Aloisius Gonzaga
1929
Aloisia heiratet Karl Lex
1945 - 1955
Schwere Besatzungszeit durch die Russen und Partisanen. Aloisia Lex muss mit ihrer Familie in den nahestehenden Wald flüchten. Die Russen belagern für kurze Zeit ihr Haus. Es herrscht eine sehr grosse Armut in der Gegend.
1946
Infolge einer schweren Hausgeburt, gefolgt von einer schwierigen Operation, ist Aloisia sehr geschwächt und kränklich.
1946
Wegen der Krankheit in tiefer Ohnmacht und Todesnähe schwebend, erlebt Aloisia die erste Christuserscheinung. Der kreuztragende Heiland mit der Dornenkrone spricht zu Aloisia: "Du musst mir mein Kreuz nachtragen."
1946 - 1956
Aloisia ist schwer krank und liegt die meiste Zeit im Bett.
1947
Dem Vater der Aloisia erscheint im Garten die Mutter Gottes.
8. September 1954
Der jüngsten Tochter, Annemarie, erscheint am Nachmittag die Jungfrau Maria an der Stelle im Garten, wo zwei Jahre später das Rasenkreuz am Boden sichtbar wird.
13. Oktober 1955
Aloisia erblickt am Fatimatag eine lichte Frauengestalt im Obstgarten.
6. September 1956
Mutter Lex erlebt in der Früh eine zweite Christuserscheinung und wird nach zehnjähriger Krankheit geheilt.
6. September 1956
Ein mächtiger Engel Gottes bezeichnet am Nachmittag den Rasen im Garten der Familie Lex mit dem Zeichen des heiligen Kreuzes. Aloisia sieht das Bodenkreuz das erste Mal.
14. September 1956
Am Fest Kreuzerhöhung ist das geheimnisvolle Bodenkreuz vollkommen ausgeprägt und deutlich sichtbar. Das dürre Gras hat sich in der Form eines Kreuzes vom Boden gelöst.
Aloisia Lex kann das Gras vom Erdboden mit der Hand abheben. Es fühlt sich wie Engelshaar an. Die ganze Kreuzfläche am Boden ist glatt, trotz einer grossen Trockenheit.
Oktober 1956 - Blutiger Ungarnaufstand
Das einen Monat zuvor vom Himmel in Eisenberg, an der kommunistischen Grenze liegende, eingeprägte "Himmelszeichen" am Boden (Hl. Rasenkreuz) wird zum grossen "Abwehrzeichen". Es hält die Russen vom erneuten Einmarsch nach Österreich ab! Ein nationales Ereignis für das freie Österreich.
13. Mai 1958 Die Unbefleckte Jungfrau von Lourdes erscheint beim Rasenkreuz in Eisenberg. Vor 100 Jahren, im Jahr 1858, erscheint die Mutter Gottes das erste Mal in Lourdes.
1956 - 1964
Aloisia wird für das Prophetenamt durch Jesus und Maria vorbereitet. Sie erhält viele Einsprechungen von Christus und der Gottesmutter Maria.
Karwoche 1964
Der Herr lässt Aloisia an seiner schrecklichen Passion teilnehmen. Es wird ihr in einer grossen Schauung der Kreuzweg Christi gezeigt. Sie spürt dabei eine furchtbare Todesangst und hat grosse Schmerzen. Durch das Miterleben der Passion Christi erhält Mutter Lex die Kraft und den Mut, die in der Passionswoche 1964 beginnenden grossen Offenbarungen und Botschaften, für die Kirche und das Volk Gottes, furchtlos weiter zu geben.
November 1964
Der hl. Martinus von Tours und Patron der Pfarre St. Martin an der Raab erscheint Mutter Lex beim Rasenkreuz. Der hl. Bischof segnet in vollem Bischofsornat mit einem Kreuz in Richtung Osten (kommunistische Länder).
19. März 1968
Mutter Lex erlebt mit vielen hundert Pilgern das erste grosse Sonnenwunder in Eisenberg. Viele Pilger habe das Zeugnis im Gästebuch niedergeschrieben.
Frühjahr 1968
Die Mutter Gottes verspricht, dass eine Quelle mit heilendem Wasser entspringen wird. Die Quelle fliesst durch das Rasenkreuz.
15. August 1968
Eine kranke Frau wird vom Eisenbergwasser geheilt. Fortan wird das heilende Wasser angewendet.
23. September 1968
Pater Pio erscheint Mutter Lex in Eisenberg. Am Todestag des Heiligen spricht Pater Pio zu Aloisia. Er tröstet und stärkt sie.
(In der Kapelle in Eisenberg steht seit 1976 die erste Pater Pio-Statue, die in Lebensgrösse naturgetreu geschnitzt wurde. Mutter Lex hielt viele Zwiegespräche mit dieser Statue.)
Allerheiligen 1969
1. Giftanschlag auf das Rasenkreuz (flüssige Säure) in der Nacht auf Allerheiligen. Das Rasenkreuz war zuvor mit einem schönen Moos bewachsen.
Allerheiligen 1970
2. Giftanschlag auf das Rasenkreuz (ätzendes Pulver) wieder in der Nacht auf Allerheiligen. Das Rasenkreuz sieht sehr verwüstet und verbrannt aus. In den nächsten Jahren zeigt sich das Bodenkreuz noch schöner und ausgeprägter als zuvor.

28. Dezember 1984 - Tod der Mutter Lex. R.I.P.

"Werden wir das Jahr 1985 noch erleben? - Es bringt nichts Gutes! - Bürgerkriege kommen und die Christenverfolgung … Die wenigen Guten werden übrig bleiben!"
Nach diesen prophetischen Worten am 28. Dezember 1984 sank die Seherin, Mutter Aloisia Lex, in ihrem Wägelchen, das sie seit ihrer Beinamputation benützte, zurück und nach zwei tiefen Atemzügen stand ihr Herz still. Diese letzten Worte sprach sie zu ihrem ältesten Sohn Karl gegen zehn Uhr morgens. Sie sprach mit einer kräftigen, klaren Stimme, bevor sie, rasch und unerwartet, am Tag der Unschuldigen Kinder, von ihrer Familie verschied.
Einige Monate vor ihrem Heimgang sagte Mutter Lex, dass sie sieben Mal sterben müsse. Tatsächlich lag sie öfter im Sterben. “Ich habe mich schon so gefreut zu Jesus zu kommen, nun muss ich wieder von vorne anfangen, mit dem Leiden zu leben. Wie es Gott will.” Im Oktober 1984 war es bereits das sechste Mal und damals sagte sie: “Bevor das Jahr zu Ende geht, werdet ihr noch eine grosse Traurigkeit haben.” Sie wusste also, dass sie beim siebten Mal nicht mehr erwachen würde. “Vorbereitet muss man sein!” sagte Mutter Lex immer wieder. Sie war vorbereitet.
Am Morgen des 31. Dezember 1984, am Tag der Beerdigung, erhob sich die Sonne aus den östlichen Schneewolken und fing, allen sichtbar, sofort zu tanzen an. Die weisse Hostie schirmte die harten Strahlen ab, es bildeten sich verschiedenfarbige Höfe um die Sonne. Weitere wunderbare Formen und Farben folgten. Am verschneiten Rasenkreuz sandte die Sonne einen starken Strahl zum Kreuz herab, der wie ein hindeutender Lichtfinger, immer hindeutend und sich zurückziehend, auf das Kreuz am Boden zielte. Zwei Monate später verschied auch ihr Ehegatte Karl.

Ende 1992
Das Rasenkreuz vergrössert sich und löst sich in der Folge auf. Unkraut wächst über das heilige Zeichen am Boden bis es nicht mehr sichtbar ist. Die Gnaden für seine Verehrer fliessen weiter.